Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 19

Autorin: Ladyofdarkness


Time Of Your Life, Part IV

New York, Zukunft:
Zu dieser anfänglichen Erkenntnis kommt Dark!Willow. Nicht das Fach wohlgemerkt, das mochte sie in der Schule immer gerne. Geschichte, das sind alles romantische Abenteuergeschichten… es sei denn man lebt darin; lebt lange genug, um ein Teil davon zu sein.
Dark!Willow ist in der ‘Bibliothek’ bei Fray und Erin. Buffy sitzt, noch immer bewusstlos und angekettet, auf einem Stuhl. Gates beobachtet von der Decke her das Geschehen.
Dark!Willow kniet sich vor den Stuhl und betrachtet Buffy – sie hatte ganz vergessen, was für eine hübsche Nase sie hat.
Fray und ihre Schwester stehen derweil hinter ihr und Fray fragt was jetzt genau passieren soll; denn sie tötet noch immer keine Jägerin – egal was Dark!Willow ihr auch immer gezeigt hat.
Sie müssen sie nur hier behalten. Der Zeitspalt wird sich heute Nacht wieder öffnen und sie erwartet… sie erinnert sich… es wird einen Versuch geben Buffy zurückzuholen, erklärt Dark!Willow.
Dann schicken sie sie zurück, schlägt Erin vor. Denn wenn sie so viel Ärger bedeutet, wie könnte das dann negativ sein?
Fray sieht zu Boden als sie ihr erklärt, dass Buffy das Ende der Welt bedeutet - sie wird die Zukunft verändern, nachdem sie sie jetzt gesehen hat. Kein jetzt mehr. Kein uns. Wenn sie zurückkehrt, dann wird einen Tick später das hier alles nur noch das sein, was hätte sein können.
Keiner hat währenddessen auf Buffy geachtet, die wieder zu sich gekommen ist. Sie kann nicht fassen Willow zu sehen – vor allem, dass die wieder böse geworden ist. Das bringt sie in so große Schwierigkeiten, wie konnte sie nur… Dann fragt Buffy, als ob ihr der Gedanke grade eben gekommen ist, ob Kennedy okay ist.
Es ist zweihundert Jahre her, was glaubt Buffy denn, wie es ihr geht, fragt Dark!Willow.
Na gut, dann also zu den nächsten Punkten: wieso ist sie gefesselt, warum ist Willow wieder böse und warum ist hier niemand auf ihrer Seite?

Genau genommen hat er auch ein paar Fragen, hören sie Harth’ Stimme von oben.
Harth und seine Vampirtruppe stehen oben an den längst kaputten Scheiben des Oberlichts und schauen auf die kleine Szene runter.
Zunächst will er wissen, wieso all seine ‚Freunde’ ohne ihn eine Party schmeißen. Zweitens will er wissen was die Hexe ihnen erzählt hat.
Er hätte geduldig sein sollen, seufzt Dark!Willow.
Warum, fragt Harth zurück.
Derweil flüstert Buffy Erin zu, dass die sie jetzt wirklich losmachen sollte.
Dark!Willow hat Harth erzählt, dass durch Buffys Auftauchen hier, diese Zukunft erst entstehen wird – seiner Schwester hat sie das Gegenteil erzählt. Sie spielt mit ihnen allen.
Na ja, deswegen ist sie böse, verteidigt Dark!Willow sich.
Wie sieht das Ende aus, will Harth wissen.
Der Tod natürlich, erwidert Dark!Willow.
Wessen, mischt sich jetzt Fray ein.
Derweil merkt Buffy, dass ihre Ketten gelöst werden. Sie sieht Gates, der am Schloss hantiert.
Sie hat gesehen was sie gesehen hat, hat alles miterlebt und begriffen, dass das Wichtigste nicht ist wer stirbt, sondern durch wen, erklärt Dark!Willow Melaka und ignoriert Harth.
Fray hat ihre Sense in der Hand als sie noch mal erklärt, dass sie keine Jägerin töten wird.
Sollte Buffy zurück auf dieses Dach gelangen, dann wird sie (also Fray, A.d.Ü.) nie existiert haben, gibt Dark!Willow zu bedenken, doch Fray glaubt, dass sie lügt.
Sie belügt irgendjemanden , gibt Dark!Willow zu. Würde Melaka wirklich ihre ganze Welt drauf verwetten, dass sie es ist? 

Harth hat einen ‚Auflöser’ (OT: solver): er bringt einfach alle um und… na ja, der Rest ist ihm egal.
Dies hier ist nicht seine Nacht, erklärt Dark!Willow, ohne ihn auch nur anzusehen.
Ihre Zukunftsvorhersagen interessieren ihn einen Dreck, meint Harth nur böse.
Er sollte wirklich vorsichtig damit sein, wen er sich zum Feind macht, meint Dark!Willow ruhig.
Sie hat keine Macht und kann keine ganz Armee alleine aufhalten, stellt Harth fest.
Das hat sie gar nicht vor.
In nächsten Moment wird Harth’ Vampirarmee von Gunther in einer Art fliegendem ‚Kampfschiff’ angegriffen, zwei weitere dieser Gefährte unterstützen ihn.
Drei?! Er hat wirklich geglaubt drei Lurks könnten ihn in seinem eigenen Element schlagen, fragt Gunther erbost und feuert weiter auf die Vampire, die reihenweise in Staub verwandelt werden. Das ist eine persönliche Beleidigung!
Buffy ruft nach Erin, ihr zuzuhören. Die dreht sich um und wird im nächsten Augenblick von Buffy niedergeschlagen – das war für ‚Puffy’. Und jetzt verschwindet sie; diese Welt interessiert sie nicht, sie muss ihre Eigene retten. Buffy hat sich Erins Strahlen-Waffe gegriffen und schießt damit auf Fray, bevor sie ihre Sense schnappt und nach draußen läuft.
Dark!Willow steht im Schatten und beobachtet sie. Nicht so schnell; sie ist hier noch nicht fertig, sagt sie noch.

Schottland, Gegenwart:
Die Flammendämonen sind inzwischen bis in den ‚verbotenen Wald’ vorgedrungen. Lorelahn hat die (seltsamsten) Kreaturen des Waldes zusammengerufen, um gemeinsam gegen die Eindringlinge zu kämpfen. Sie wollen ihnen die Rache des Waldes zeigen.
Ja, direkt gefolgt von Leugnung, Feilschen und schließlich kurzer, schmerzhafter Akzeptanz, murmelt Xander. Er hat einen Dolch in der Hand und einen lächerlichen Helm auf dem Kopf. Dawn, die mit einem Schwert neben ihm steht, findet, dass Lorelahn recht hat: sie müssen sich irgendwann wehren.
Das sagt sie ja nur, weil sie derzeit auf Kerle ohne untere Hälfte steht.
Er ist eklig.
Sie will bestimmt mit seinen Wurzeln kuscheln.
Dawn hofft, dass Xander zuerst sterben wird, mit den meisten Wunden.
Damit rechnet er so ziemlich.

Die Flammenwesen haben sie fast erreicht. Lorelahn und die anderen werfen sich ihnen entgegen. Xander enthauptet eins der Wesen – da sie jedoch nur aus Magie bestehen, wachsen die Köpfe einfach wieder an.
Also, wenn sie keinen dauerhaften Schaden anrichten können, dann wird das eine sehr schnelle Auseinandersetzung, stellt Xander fest… erinnert sich Dawn noch an seinen Vorschlag einfach wegzulaufen?
Ein Lichtblitz schießt durch den Wald und die Flammenwesen werden verwandelt.
Huh, wundert sich Xander.
Rowena taucht mit den anderen Jägerinnen der Einheit und einer Gruppe von Hexen im Wald auf. Die Hexen nach hinten, befiehlt sie. Die Jägerinnen… sollen die Dämonen fertigmachen.
Lorelahn ruft seinen ‚Leuten’ zu, keinen entkommen zu lassen - die Dämonen sind jetzt aus Fleisch und Blut.
Dawn und Xander beobachten die Szene. Xander ist ganz gerührt, dass seine Mädchen aufgetaucht sind. Dann stürzen auch die beiden sich wieder in den Kampf.
 

New York, Zukunft:
Vom Dach aus springt Buffy nach oben und hängt sich an eins der fliegenden Autos. Sie hat keine Ahnung wie lange sie ohnmächtig war und ob sie es noch rechtzeitig schafft, bevor der Zeitspalt sich öffnet. Buffy springt bei dem Gebäude, von dem sie nur vermutet, dass es das Richtige ist, ab und klettert dann aufs Dach. Aber ansonsten ist alles prima, denkt sie sich zynisch. Und was diese Fray angeht… uhm, den Gedanken sollte sie festhalten, denkt Buffy sich, als Fray sie schon oben auf dem Gebäude erwartet.
Sie kann Buffy nicht gehen lassen.
Hat sie Willow nicht zugehört? Es geht nur darum wer wen tötet. Sie beide gegeneinander auszuspielen ist ihre Vorstellung von Spaß. Sie sind nur das Unterhaltungsprogramm für das Böse.
Kann Buffy ihr denn schwören, dass ihre Welt nicht in dem Moment aufhört zu existieren, wo sie geht, fragt Fray. Sie selbst? Ihre besten Freunde? Ihre Schwester?
Fray weiß, dass Buffy das nicht kann, meint die dazu.
Das große Ganze, erinnert Fray sich.
Man nennt es das Schicksal der Welt.
Macht Sinn, findet Fray… wenn es denn nur eine geben würde bzw. um nur eine ginge. Damit greift Fray Buffy an. Die wehrt sich und beide werden von Dark!Willow beobachtet.

So nahe, flüstert Willow, die sich scheinbar in einen ähnlichen Zustand versetzt hat, als wenn sie die Schlangendämonin Saga aufsucht.

Buffy weiß, dass Fray stärker ist als sie. Es ist ihr eigenes Spielfeld. Und sie weiß wofür sie kämpft
Aber Buffy hat jeden Kampf geträumt, den eine Jägerin je geschlagen hat - Fray hat das nicht. Sie mag unterlegen sein, aber Fray ist ihr in diesem Sinn zahlenmäßig unterlegen.
Buffy schlitzt mit ihrer Sense einen Wasserturm auf dem Dach auf und springt zur Seite als Fray von den Wassermassen getroffen und nach unten mitgerissen wird.
Jesu, sie ist so eine Bedürftige (OT: needs). Sie hat sich von Buffy einwickeln lassen. Fray ist klar, dass sie quasi gegen die Geschichte kämpft. Dann ruft Fray sich selbst zur Ordnung, dass sie aufhört sich einschüchtern zu lassen und es zu beenden - immerhin ist Buffy nicht einer von den Riesenköpfen am Mount Walmore…
Fray fängt ihren Fall auf einem fliegenden Auto ab und springt wieder zurück auf das Dach; direkt auf Buffy zu und tritt die aus dem Schwung heraus.
Sie ist nur eine kleine, weinerliche, lange tote Jägerin… in einem verdammt unpraktischen Kleidchen.

Twilights Basis, Gegenwart:
Warren und Amy beobachten in einem dampfenden Kessel die Vorgänge im Wald.
Und, haben alle mitgekriegt, dass es nur Amys Schuld ist, fragt Warren.
Also, technisch gesehen…, fängt sie an.
‚Technisch’ ist sein Metier und seine Bombe hat ja wohl funktioniert. Ihre Zauberei allerdings ist von Anfänger-Hexen übertrumpft worden.
Hat er nicht gesagt, dass die Explosion alle töten würde, kontert Amy.
Die Opferrate war gut, findet Warren.
Er war doch derjenige, der mit den Schuldzuweisungen angefangen hat…
Wenn sie mit diesem Mist weitermacht, dann baut er einen Amy-Roboter ohne Mund, droht Warren.
Gut, dann zaubert sie sich vielleicht einen Liebessklaven mit Haut!

Ah, junge Liebe… , meint Twilight zu jemanden, der im Schatten steht,… deprimierend, oder?
Seiner Erfahrung nach, yeah, antwortet der Mann auf dessen Brust das Twilight-Symbol eingeritzt ist.
Aber ihr hat er das nicht gesagt, stellt Twilight fest.
Er hat ihr erzählt, dass er von innen her für sie arbeitet (OT: inside man, vielleicht sollte ich die Bezeichnung einfach mal so stehen lassen, A.d.Ü.); ihr immer treu ergeben ist. Sie hängt so an der Vergangenheit, Mann… als sie ihr geheimes Treffen in New York hatten, hat sie sich sogar hübsch gemacht, erklärt Riley lächelnd.
 

New York, Gegenwart:
Kennedy verbindet Willow die Augen. Sie fragt vorsichtshalber noch mal nach: Willow hat aber nicht vor Messer nach Buffy zu werfen, oder? Nur eine Vorsichtsmaßnahme, beruhigt Willow Kennedy und küsst sie. Sie will ja nicht aus Versehen vorher sehen, was sie ihr zu Hannukah schenkt.
Der Spalt öffnet sich, ruft ein Mädchen ihnen zu und Willow dreht sich um.

New York, Zukunft:
Auch Buffy und Fray sehen den Zeitspalt. Buffy läuft darauf zu, während Fray ihr mit ihrer Sense in der Hand hinterher stürzt und nur ‚Nein’ schreit.
Nein, meint auch Buffy, und schlägt ohne hinzusehen nach Frays Sense und zersplittert diese. Es tut ihr leid, sagt Buffy noch, als sie sie niederschlägt.
Was, will Dark!Willow wissen, die direkt zwischen Buffy und dem Zeitriss steht.
Das Versagen?
Sie weiß, dass sie sich von ihr nicht aufhalten lässt und an ihr vorbeikommt, warnt Buffy Dark!Willow.
Und sie weiß, dass sie das auch wird tun müssen, gibt Dark!Willow zurück.
Warum, will Buffy wissen.
Vielleicht glaubt sie ja einfach, dass das 20. Jahrhundert gut ohne sie auskommt.
Sie ist vielleicht hübsch, blond und beliebt, aber sie ist nicht dumm, erinnert Buffy Dark!Willow. Sie hat sie hierher gebracht und ihr dann gesagt wie sie zurückkommt. Alles, jede Lüge, um sie an diesen Punkt zu bringen. Wieso? Was ist passiert? Warum sie, fragt Buffy.
Dark!Willow schlägt nur die Augen nieder und meint, dass das eine lange Geschichte ist.
Buffy stößt den Schaft der Sense kurzerhand durch Dark!Willows Brust – was eine Lichtexplosion und einen Knall zur Folge hat. Willows dunkles Ich verschwindet und sie fällt zu Boden.

Durch das Zeitportal greift die gegenwärtige Willow nach Buffy. Fray versucht sie noch aufzuhalten, aber die beiden verschwinden durch das Portal.

New York, Gegenwart:
Willow nimmt die Augenbinde ab. Göttin, sie hatte wirklich Angst, dass sie die Falsche mit zurückbringt. Sie sieht Buffy, die weinend auf dem Dach kniet und geht zu ihr; und wird im nächsten Moment von ihr umklammert. Buffy sagt einer völlig verdutzten Willow, dass sie sie lieb hat. Willow erwidert die Umarmung.
Kennedy steht mit verschränkten Armen daneben und erinnert sie dran, dass sie ihre Hände genau im Blick hat.

New York, Zukunft:
Fray kniet neben der toten Willow, als Erin schließlich auch das Hausdach erreicht.
Gunther verfolgt Harth, aber sie ist so schnell gekommen wie möglich. Erin fragt ihre Schwester, ob Buffy weg ist.
Sie hat wieder versagt, stellt Melaka nur fest. Erin legt eine Hand auf ihre Schulter und kniet sich schließlich neben sie. Buffy ist weg, aber sie sind noch immer da, erklärt sie.
Was bedeutet das, fragt Fray.
Es bedeutet, dass es ein guter Tag ist, antwortet ihre Schwester.

 

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