Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 11

Autorin: Ladyofdarkness


A Beautiful Sunset

>Once upon a time… I did something good.<

Buffy erinnert sich dran, wie sie all den Anwärterinnen ihre Kräfte übertragen und gegen Caleb gekämpft hat. Gut sie war es nicht allein. Die Welt zu retten, heißt den Status Quo zu erhalten – denn eine Apokalypse droht, weil die Welt versucht sich zu verändern, das muss sie. Das bedeutet Chaos. Dem kann man sich ergeben oder weitermachen. Das hat sie getan. Sie hat die Jägerinnen ausgebildet. Ein Hoch auf sie, denkt sie sarkastisch, als sie sich die Bilder einer Aufzeichnung ansieht: die Jägerin mit dem Faible für Waffen und ein paar andere haben sich Waffen besorgt und dabei Menschen getötet oder zumindest verletzt.
Xander bringt Buffy eine Tasse. Er erzählt ihr Name sei Simone Doffler und sie ist mit der Chicagogruppe hergekommen. Rona hat sie dann nach Italien zu Andrew geschickt, weil sie dachten, dass die ländliche Umgebung Simone vielleicht ein bisschen runter bringt. Irgendwie hört sich das an, als hätten sie die Verantwortung jemand anderem zugeschoben, findet Buffy. Die anderen, die dabei sind, sind das auch Andrews Mädchen? Eine von ihnen. Die anderen drei haben sie noch nicht identifiziert – keine der Jägerinnengruppen vermisst jemanden. Es sind Jägerinnen, aber nicht ihre.
Sie sehen die Aufzeichnung an. Buffy kann nicht fassen, dass sie Waffen benutzen. Das ist schlecht für sei, das weiß Xander. Andrews Hexen haben die Erinnerungen der Wachleute ausgelöscht, aber wenn irgendwer raus findet, dass Jägerinnen sich Waffen beschaffen, dann ist die ganze Twilight-Sache noch ihr kleinstes Problem. Buffy denkt an all jene, die sie für nicht menschlich halten – und wenn die dann noch sehen, dass Jägerinnen genau das tun, was sie ihnen unterstellen… Also müssen sie sie finden und alles tun was nötig ist. Xander soll ihr nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Außerdem hat sie damit angefangen, stellt Buffy klar. Willow hat es doch gesagt: ihre kleine Thomas-Crown-Einlage hat die Leute erst gegen sie aufgebracht. Ist Willow deswegen so plötzlich verschwunden? Weil Buffy eine internationale Juwelendiebin ist – was Xander nebenbei gesagt total sexy findet. Nein, das mit Willow ist… kompliziert, erklärt Buffy. Ach, mit Mädels ist es doch immer kompliziert, deswegen will Xander einen Mann. Wäre nett, meint Buffy. Einen Kerl, korrigiert Xander sich schnell. Na ja, Andrew…, fängt Buffy an. Den Satz will sie hoffentlich nicht beenden. Nein, eigentlich hat der Satz so genau die richtige Länge, meint Buffy. Dann fragt sie, ob es irgendwas Dringendes gibt. Eigentlich wollte er das ja für ihren Geburtstag aufheben, aber… sie haben ein Vampirnest gefunden. Gott sei Dank, es ist ja ewig her. Ist das nur für sie oder braucht sie Unterstützung. Xander empfiehlt Buffy ein Date mitzunehmen. Dann holt Buffy sich Satsu – die hat letztes Mal gute Arbeit geleistet und außerdem muss sie sowieso mit ihr reden. Xander fragt ob alles klar ist. Sicher, nur noch mehr kompliziertes Mädelszeug. Sie sollte an Morgen losziehen, findet Xander, nur nicht zu früh…
Buffy macht die Tür auf und sie und Xander stolpern geradewegs in eine Party mit Dawn und den Jägerinnen – oder eher eine Party der Jägerinnen auf Dawn. Die liegt fröhlich in der Halle, trinkt aus Fässern und die Jägerinnen sitzen und tanzen um und auf ihr. Buffy und Xander sehen runter. Sie fragt sich, ob ihre kleine Schwester sich da unten grade betrinkt. Also 1. ist sie in Schottland dafür alt genug und 2. könnten sie gar nicht genug Bier herschaffen, damit Dawn betrunken wird und 3. ‚kleine???’, zählt Xander auf. Sie sieht glücklicher aus, findet Buffy, als ob eine Last von ihr abgefallen ist. Könnte sein, er hat nicht drauf geachtet, wiegelt Xander ab. Es war ne gute Sache – also die Party, das haben sie gebraucht, meint Buffy. Xander fragt, ob sie nicht runtergehen und mitfeiern will. Sie weiß nicht recht. Ach, sie sollten denen ruhig mal zeigen wie sie in der guten alten Zeit Parties gefeiert haben, meint Xander. Wann war das, fragt Buffy. Ein Donnerstag, glaubt Xander sich zu erinnern und dass sie blau getragen hat – aber ernsthaft… sie verbringt einfach zu viel Zeit allein.

Am nächsten Morgen: Buffy schwingt sich elegant über eine Mauer zum Friedhof, während Satsu ziemlich unsanft im Dreck landet. Was lernen sie daraus, fragt Buffy. Schottland ist rutschig? Sieht sie vielleicht aus, als ob sie scherzt, fragt Buffy. Kann Satsu wirklich nicht sagen (sie hat ja noch Schlamm im Gesicht). Sie steht auf. Sie ist nicht so schnell, wie Buffy, stellt Satsu fest. Das wird schon, meint die und wischt Satsu mit dem Ärmel halbwegs sauber. Sie ist ihre beste Kämpferin und könnte die Gruppe eines Tages anführen. Will sie denn weg, fragt Satsu. Sie soll stillhalten, fährt Buffy Satsu an. Sie kann entweder die Gruppe anführen oder sie kann als Leiche enden, wenn sie nicht ein paar Regeln beachtet - Nummer zwei: nicht auf dem Gesicht landen. Haben sie Nummer eins übersprungen? Nummer eins ist, dass sie immer in Gefahr ist und grade jetzt ist Satsu in schrecklicher Gefahr. Wieso, fragt die verwirrt. Buffy tritt Satsu, so dass die mitten in eine Gruppe Blutsauger fliegt. Weil Satsu verliebt in sie ist, ruft Buffy noch. Satsu wehrt sich gegen die Vampire. Blöder Lipgloss, stellt sie fest. Es war nicht nur der Lipgloss, sie hätte es ohnehin rausgekriegt und sie ist sicher, dass auch andere das mitgekriegt haben. Wird sie sie jetzt rausschmeißen? Sie hat dermaßen missverstanden worum es geht, sagt Buffy als sie sich auf einen Vampir stürzt. Das ist doch wirklich die süßeste Sache aller Zeiten. Das wird ihr Blut sein, mischt der Vampir sich ein. Buffy mag es gar nicht unterbrochen zu werden. Der Blutsauger wirft sie auf einen Sarkophag. Buffy soll sich nicht lustig machen, das ist keine Schwärmerei. Dann hätte Satsus Kuss sie auch nicht aufwecken können, unterhalten sich die beiden während des Kampfes weiter. Der Vampir kommt näher, aber Buffy interessiert wirklich nicht, was er zu sagen hat. Sie tritt ihn, so dass er in hohem Bogen weggeschleudert wird. Buffy sagt Satsu, dass sie durchaus noch weiß, wie es ist verliebt zu sein. Sie weiß, wie sehr es wehtun kann. Und ehrlich, es ist schon irgendwie toll, denn Satsu ist heiß, sie hat guten Geschmack, sie ist eine fantastische Jägerin und sie riecht auch noch gut. Aber Buffy ist nicht lesbisch, stellt Satsu fest. Jedenfalls nicht so. Es ist so: zu wissen, dass jemand wirklich Cooles, den man kennt, so für Buffy fühlt, es macht sie weniger… ein kleines bisschen weniger einsam. Also, was ist dann falsch daran, will Satsu wissen. Es ist gut für Buffy, aber schlecht für Satsu – jemand, der Buffy liebt, tendiert dazu... zu sterben, in einer Höllendimension zu enden, zu verbrennen oder sie fangen an sich von Vampiren aussaugen zu lassen und gehen dann. Sogar ihre Freunde – früher oder später merken sie, dass etwas nicht stimmt mit ihr oder um sie herum oder… Buffy bricht in Tränen aus und das wollte sie gar nicht.

Buffy wird von irgendwas getroffen und in den Sarkophag geschleudert, der durch den Aufprall zerspringt. ‚Ah, Gott’, meint sie, als sie sich hoch kämpft. Die Auserwählte – immer voller Schmerz und rumjammernd, stellt das Twilight-Wesen fest. Satsu schlägt mit einem Schwert nach dem Wesen. Das hebt nur die Hand, an der das Schwert zerspringt. ‚Wie ein kleines Mädchen’, fährt es fort. Das Wesen schlägt Satsu ins Gesicht und tritt sie dann beiläufig, so dass Satsu in einem Grab einschlägt und blutend liegen bleibt. Buffy will das Wesen angreifen. Es kennt alle von Buffys Schachzügen – Zeit, dass sie mal ein paar von seinen kennen lernt. Das Twilight-Wesen packt sie einfach und hebt mit ihr ab. Eins muss sie verstehen: sie kann es nicht bekämpfen. Buffy versucht es trotzdem. Sie befreit sich, greift ihre Waffe und schwingt sich auf den Rücken des Wesens. Sie drückt die Klinge gegen seinen Hals. Er muss auch was verstehen: sie wird es trotzdem tun. Etwas anderes hatte das Wesen auch nicht erwartet. Es hat Buffy und die Hexe beobachtet und irgendwie hatte es den Eindruck, dass Buffy nicht gern fliegt. Oh, sie gewöhnt sich schnell daran, gibt sie zurück. Na gut, dann los. Das Wesen fliegt höher und zieht Buffy, die sich noch immer an es, klammert mit sich. Das Twilight-Wesen fliegt geradewegs durch einen Wasserturm auf einem Dach. Wusste sie übrigens, dass es hergekommen ist um zu reden, fragt das Wesen, als es auf ein Kirchendach zufliegt. Buffy kann abspringen. Das Wesen prall gegen das Dach und beschädigt es. Buffy landet auf einem Dach. Dann bemerkt sie einen Schatten. Das Wesen hat das Kirchendach gepackt und zielt mit der Spitze auf Buffy. Sie war dort und hat rum gejammert, wie schwer alles für sie ist und es kann sie einfach nicht weinen sehen, meint das Wesen sarkastisch. Buffy sieht das Wesen an, soll es sie doch vernichten; da wo sie herkommt, sind noch viele mehr.

 

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