Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 10

Autorin: Ladyofdarkness


Anywhere but here

>’Buffy Summers?’ ‚Depends’.…<

Willow und Buffy erzählen sich Fantasiegeschichten. Buffys Story: sie liegt am Strand und Daniel Craig taucht mit Sonnencreme auf. Willow hat nichts gegen Daniel Craig, er hat schon was – nur: Strand? Sonnencreme? Ist das nicht ein bisschen klischeehaft? Tja, Buffy hat ein bisschen Probleme sich zu konzentrieren, meint sie und schaut nach unten, während sie sich an Willow klammert. Sie fliegen doch nur. Buffy korrigiert: Willow fliegt, sie baumelt. Buffy soll sich nicht so haben, sie ist doch die Jägerin und springt aus Helikoptern. Nur fliegen die nicht so hoch, stellt Buffy klar und fragt Willow dann, warum sie nicht einfach teleportieren oder trampen. Weil Willow sich nicht ganz sicher ist, wo es ist. Sie schließt die Augen, denn sie fühlt, dass sie nahe dran sind. Willow will sie ein Stück runter bringen. Gute Idee, findet Buffy, bis Willow mit einem Sturzflug beginnt und sie hinter sich her zieht.

In Schottland macht inzwischen Xander Dawn eine Riesenfreude - mit ihrem Koffer. Der ist jetzt auf Dawns Größe. Xander steht auf dem Koffer und erklärt, dass ein paar der Nachwuchshexen sehr talentiert sind. Da Willow Dawn ja nicht schrumpfen kann… Dawn macht den Koffer auf. Xander verliert das Gleichgewicht und fällt hinein. Dawn hofft, dass ihre Stiefel drin sind und merkt erst dann, dass Xander verschwunden ist. Er liebt Dawn nach der Aktion nicht mehr, nuschelt es aus dem Koffer….

Willow ist dran eine Geschichte zu erzählen: wie sie in einer Berghütte eingeschneit ist, mit heißem Kakao und einer Frau. Sie müssen über Nacht bleiben und sich irgendwie warm halten… Nett, findet Buffy und rät mal, dass es Kennedy ist. Nein, denn in dem Spiel gibt es keine Lebensgefährten. Ist Kennedy das noch, fragt Buffy. Ja. Weil sie sie nicht mehr gesehen hat…gut, Willow auch nicht… aber Kennedy ist übermütig…, plappert Buffy und fragt dann lieber, ob sie endlich da sind. Sind sie. Willow landet elegant auf den Füßen, während Buffy ziemlich unsanft auf dem Hintern landet. Sie schaut sich das Häuschen an und kann nicht glauben, dass das das Heim von Sephrilian sein soll. Willow erklärt, dass Sephrilian zwischen den Welten wandelt und deswegen wird die Realität verzerrt. Vor dem Häuschen sitzt eine Frau auf der Bank. Willow glaubt, dass sie die Wärterin ist. Wärterin? Buffy überlegt, ob sie wohl viel von Giles’ Infos verschlafen hat. Willow erklärt’s ihr: Orte mit instabiler Realität sind gefährlich, können sogar katastrophal sein. Die Frau begrüßt Willow. Die grüsst sie, Robin, zurück – dabei dachte Buffy, dass die beiden sich nie getroffen haben. Sie reden später drüber, bittet Willow. Sie schaut zu dem Haus und kann ihn fühlen. Kann Robin auch; sie meint er sei in schlechter Stimmung. Buffy hofft mal, dass sie das ändern können – so oder so. Robin erinnert Willow an die Regeln: keine Zauberei da drin, auch falls es brenzlig wird. Dann ist ja Buffy da, aber sie sind ja nur zum Reden hergekommen. Robin wollte nicht pessimistisch klingen, wichtig ist nur, dass Buffy den Prinzen rettet. Buffy und Willow verstehen nicht. Sie werden es verstehen, meint Robin und wünscht ihnen dann viel Glück. Die beiden gehen zu dem Häuschen. Buffy versucht zu verstehen: ein Wärter nimmt die instabile Realität in sich auf, also werden Zeit und Raum nur von diesem Verstand geformt. Willow freut sich, dass Giles recht hatte: Buffy hat doch nicht immer geschlafen. Buffy findet, dass dieser Job eines Wärters doch schrecklich sein muss und wer sich wohl freiwillig dafür meldet. Darum bewirbt man sich, man wird auserwählt, erklärt Willow. Sie öffnen die Tür…

Drinnen sehen sie eine endlose Treppe. Klasse, so was liebt Buffy! Sie fragt sich, ob es nicht mal Rolltreppen zur Hölle geben kann. Buffy plappert schon wieder und Willow wird klar, dass Buffy wirklich Angst in der Dunkelheit hat. Dämonen sind hinter ihnen her sind, die Menschen auch und diese ganze ‚Twilight’-Sache klingt auch gruselig; außerdem hat Faith versucht sie umzubringen – kein Wunder also, dass Buffys Sinn für Realität etwas erschüttert ist. Willow erklärt, dass sie nie ein Fan von Faith war. Buffy soll sich mal keine Sorgen um diesen kleinen Ausflug machen, Willow bringt sie schon zurück – dann schlägt sie ein Spiel vor…

Dawn ist glücklich über ihre Sachen, die jetzt ihre Größe haben, während Xander es sich in ihren Klamotten gemütlich gemacht hat. Dawn fragt, ob er sich nicht wehgetan hat, aber er fühlt sich rundum wohl, so inmitten von Seide und Spitze und…Unterwäsche, schreit Xander los. Er soll sich mal entspannen, das ist doch nur ein Mieder. Xander rennt schreiend durch den Koffer und rutscht zwischen Dawns Sachen. Er findet ein Bild von Dawn und ihren Freund, dem thricewise Kenny.

Buffys nächste Fantasiegeschichte ist über Christian Bale und das gleich in zwei Film-Versionen. Das gefällt Willow schon besser. Jetzt ist sie dran und sie weiß nicht wo sie anfangen soll. Wie wär’s mit Kennedy, schlägt Buffy vor. Sie ist erstaunt, dass Willow Kennedy nie mitbringt und sie soll nicht glauben, dass sie sich… schämen muss, ergänzt Willow. Das meinte Buffy nicht. Willow sagt nie wohin sie gegangen ist, sie kommt vorbei, aber immer alleine und sie ist immer so zurückhaltend wenn es um… Direkt vor den beiden zerschlägt eine riesige Klaue die Treppe. Der Sephrilian - ein riesiger hässlicher Dämon mit einem vierteiligen Bild am Schwanzende, das vier Gesichter zeigt – brüllt wie sie es wagen können. Buffy klammert sich an Willow, aber die erinnert sie dran, dass hier fliegen nicht geht. Buffy war auch nur erschrocken. Das Wesen brüllt sie würden nach Lügen stinken. Dabei haben sie doch noch gar nichts gesagt, stellt Buffy fest. Doch Sephrilian hat es ‚gehört’. Buffy wiederholt noch mal für die Blöden unter ihnen: die Wahrheit ist, sie brauchen seine Hilfe. Er wandelt zwischen den Realitäten, damit gehört er zur Dämonenelite. Das Wesen fährt sie an, dass es weiß wer es ist. Dann weiß es ja was auf sie zukommt, gibt Buffy zurück: das Ungleichgewicht zwischen den Welten wird sie alle zerstören. Twilight – ihre Angst ist geradezu süß, meint Sephrilian. Willow fragt, ob er weiß was es damit auf sich hat. Das Ende: des Kampfes, der Höllenschlünde… der letztliche Triumph der Menschen über die Dämonen…. das Ziel der Jägerin… das Ende der Magie…

Dawn sieht das Bild an und erklärt es sei alles ihre Schuld. Ist es nicht. Das Einzige was noch weniger vertrauenswürdige ist als ein thricewise ist ein Kerl, erklärt Xander. Sie hatte ganz normales, menschliches Verlangen und der hat es ausgenutzt. So einfach ist das nicht, meint Dawn. Sie hat Willow angelogen. Dawn schlägt die Hände vors Gesicht. Sie hat nicht mit Kenny geschlafen, sondern mit seinem Zimmergenossen…

Sephrilian brüllt, dass Lügen, Betrug und Vertuschung die Menschheit ausmachen – vollkommene Erkenntnis können sie nicht ertragen, sie laufen davor weg; genauso wie vor einander. Das vierteilige Bild öffnet sich in einem gleißenden Licht – sie sollen hinsehen, befiehlt Sephrilian. Buffy sagt Willow, dass sie nicht mehr hier sein möchte. Tja, das sind sie wohl auch nicht, sie finden sich in einer anderen Umgebung wieder… Irgendwo wird Gold aus einer Schweizer Bank gestohlen – von Jägerinnen und Buffy ist dabei. Erst will Buffy das abstreiten, dann erklärt sie, dass es harmlos war. Es sei ein verstecktes Nazi-Golddepot gewesen und niemand wurde verletzt; es ist doch nur Geld. Und es hat alles verändert, stellt Willow fest, denn genau das haben ihre Feinde gesehen: Jägerinnen, die sich über das Gesetz stellen, die Eigentum missachten - der erste Dominostein. Buffy sieht derweil eine von Willows ‚schlimmen Sachen’: eine nackte Willow in den Armen einer Schlangendämonin. Buffy ist total erstaunt, dass Willows ‚Fehltritte’ viel besser sind als ihre…

Dawn erzählt, dass sein Name Nick war. Sie war zwei Monate mit Kenny zusammen und er war süß und romantisch und hat se nicht gedrängt. Dann war da diese Party, da hat sie Nick gesehen. Dawn sieht sich als Schlampe, denn sie hat Kenny das Herz gebrochen und jetzt ist sie eben eine Riesen-Schlampe, genau wie sie’s verdient hat. Dawn wollte es Willow erzählen, aber sie wusste nicht was sie sagen sollte. Xander fragt was dieser Nick für ein Typ war – badboy, Zigaretten, kümmert sich nicht um andere und sagt einem nicht mal die Uhrzeit, aber scheint ganz verletzlich zu sein? Genau, gibt Dawn zu. Spielt er auch noch in einer Band? Bass und Vocals, meint Dawn nur dazu – sie ist so schlecht. Xander will davon nichts hören, sie ist auf ein Klischee reingefallen, aber hat Dawn mal den ersten Kerl gesehen, mit dem Buffy auf dem College geschlafen hat? Riley, fragt Dawn. Das würde sie sich wünschen, meint Xander. Jetzt haben sie ne Ahnung was für einen Zauber Kenny angewandt haben könnte – und außerdem ist er stolz, dass Dawn sich ihm anvertraut hat. Er ist gut im Überreden, sagt Dawn. Aber fühlt sie sich jetzt nicht besser, fragt Xander. Dawn sieht aus dem Fenster und antwortet nicht…

Robin ist bei Willow und Buffy in einem kleinen Raum. Sie fragt wie es läuft. Die Frage müsste nicht lauten wie sondern wo, meint Buffy und gibt die Frage an Willow weiter. Die versucht sich noch zu verteidigen für die ‚Vision’, dass sie niemals… dann fragt sie Robin, ob das schon passiert ist. Ihre Umgebung verändert sich wieder, Robin sieht zur Seite – sie dachte nicht, dass er ihnen das zeigen würde. Die drei sehen hinüber, wo eine schwer verletzte oder tote Buffy liegt. Buffy fragt was mit ihr passiert. Verrat – und zwar sehr nahe und unerwartet, erwidert Robin. Wer, will Buffy wissen, doch Robin muss jetzt wieder nach draußen. Sie meint noch, dass sie im Begriff sind einen Zusammenbruch zu verursachen. Willow weiß, dass sie hier raus müssen. Buffy fragt Willow, ob sie es ist. Nein, denn Willow würde Buffy nie verraten, nicht mehr als sie es schon getan hat…

Rückblick: Kennedy dachte, dass Willow sich ihrer schämen würde und sie deshalb von Buffy und ihren Leuten fernhält. Dabei weiß Willow, dass Kennedy für sie sterben würde, es sogar getan hat, auch wenn’s irgendwie mystisch war. Und sie hat nicht ein Wort verloren über Willows sechsmonatiges, geheimnisvolles Verschwinden. Es ist nicht ihretwegen, erklärte Willow, sondern…vorher. Tara. Willow hat Kennedy von Buffy ferngehalten, ist sogar selber weggeblieben. Sie hat es selber nicht verstanden, bis sie Warren gesehen hat, da ist ihr klar geworden: als Buffy gestorben ist konnte sie das nicht akzeptieren. Sie und Tara waren glücklich, auch wenn sie ihre Probleme hatten. Auch Buffy war glücklich und sie musste sie einfach zurückholen – und mit ihr kamen Leid, Gewalt und Warren, der Buffy töten wollte und stattdessen Willows Geliebte getroffen hat. Willow weiß, dass sie hätten weitermachen können, sie und Tara hätten wegziehen und Dawn aufziehen können – doch Willow hat sich entschieden: für Buffy und damit für Taras Tod. Sie hat Buffy über Tara gestellt und das kann sie nicht noch mal einer Frau antun, die sie liebt. Kennedy hatte es verstanden und die weinende Willow umarmt….

Jetzt sehen Buffy und Willow sich nicht an. Sephrilian zeigt ihnen das vierteilige Bild – das sind seine Gesichter, die Menschen jedoch haben zu viele. Er heißt diesen Krieg willkommen, denn er kennt die Schwächen der Menschen und kann es nicht erwarten, dass auch all seine Brüder die erkennen. Buffy kann nicht glauben was sie hört. Sie springt ab und auf den Dämon zu und schlägt dann dessen Schwanz ab. Willow erinnert Buffy an die die Magie an diesem Ort. Dann fliegt auch schon alles in die Luft und Buffy und Willow werden nach draußen geschleudert. Robins Augen glühen auf, als der Ort zerstört wird. Dann hilft sie Willow auf. Die kann nicht glauben, dass Robin all das in sich tragen und kontrollieren konnte. Außerdem entschuldigt sich Willow für diesen Magiemissbrauch. Das muss Willow nicht – dieser Ort ist jetzt stabil und Robin hat ein bisschen Zeit, die sie frei sein wird, bevor sie erneut gerufen wird. Dann ist Buffy ja froh, dass sie ihr helfen konnten. Sie fragt Robin, ob sie sich erinnert, dass sie bei ihnen dort drin war und was sie gesehen haben. Robin tut’s leid, aber sie kann sich nicht erinnern, mit dem Ort ist alles verschwunden. Es war wohl nichts Gutes, vermutet Robin. Dämonen und Spiele, erklärt Buffy. Willow hört es, sieht Buffy aber nicht an. Dann gehen die beiden, jede in eine andere Richtung, während Robin ihnen hinterher sieht.

 

Zurück


Contribute with Nature, see Projektindex.com

 
 
Besucher
Heute: 78
Aktiv: 1 
Gestern: 238 
Gesamt: 613225