Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 9

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #9

Da ja nun die ‚First Night’-Handlung abgeschlossen ist, gibt es noch mal einen Rückblick auf die bisherigen Ereignisse. Daran werd ich mich, um dessen besseren Verständnisses Willen, halten. Also: Previously in Angel… uh, pardon… Was bisher geschah…

Angel hat sich gegen Wolfram&Hart gestellt. Wesley ist gestorben. Los Angeles wurde zur Hölle geschickt. Gunn wurde in einen Vampir verwandelt, während Angel kein Vampir mehr ist. Connor hat sich mit Gwen und Angel’s Ex, der Werwölfin Nina, zusammengetan. Sie retten Menschen vor bösen Dämonen (‚Lords’), die L.A. unterworfen und unter sich aufgeteilt haben.
Gunn hat ein mächtiges Objekt gestohlen, einen Lord gekillt und dessen telepathischen Fisch, Betta George, gestohlen.
Angel hat einem überfürsorglichen Drachen geholfen und Wes ist zurück, nur ist er jetzt ein Geist, gebunden durch seinen Vertrag mit Wolfram&Hart. Beide versuchen immer noch den Einwohnern von L.A. zu helfen. Das führt dazu, dass Angel den Sohn eines Lords tötet, weshalb dieser Angels Kopf will. So kommt es zu einer Herausforderung: ein Kampf auf Leben und Tod; um die Kontrolle über L.A. und die Menschen.
Lorne, der Silverlake in den einzig sicheren Platz in dieser Hölle verwandelt hat, und Groo haben ihre Truppen gesammelt um Angel zur Hilfe zu kommen.
Spike ist bei Illyria und war mit Spider und ihren Freundinnen, die Spike dazu bringen wollten Angel zu töten, zusammen. Stattdessen haben Spike und Illyria beschlossen Angel zu helfen.
Spike wusste nichts von Wesleys Rückkehr. Genauso wenig wie Illyria. Nachdem sie Wes gesehen hat, verwandelte sie sich in Fred…

el, Spike und die anderen sehen auf einmal Fred vor sich stehen – sie steht genau zwischen ihnen und den Champions der Hölle. Sie wissen, dass Fred zum Ziel werden wird. Sie wissen, dass sie zu ihr müssen, aber sie wissen auch, dass sie vermutlich zu spät kommen werden.
Zwischen Fred und den Champions materialisiert sich Wesley. Fred bittet ihn weg zu gehen. Er hört ihr gar nicht zu. Er ‚greift’ nach dem Herz des Feuerdämons, einem der Champions, und droht ihm, dass er es zerquetschen wird, wenn er auch nur eine Bewegung macht. Der Dämon ist amüsiert, denn Wes kann das ja nicht. Angel springt vor und schlägt den Dämon nieder – aber er kann es, stellt er klar.
Währenddessen hat Spike sich um den weiblichen Skip gekümmert. Er ruft der verwirrten Fred, die gar nicht weiß was hier eigentlich passiert, zu, dass sie zurückbleiben soll. Zum Glück denken er und Spike ähnlich, denkt Angel sich – und außerdem hat er sich bei der Aktion eben wahrscheinlich die Hand gebrochen.
Einer der Champions erwischt Fred am Arm, in dem Augenblick als Angel abgelenkt ist. Groo stürmt heran – er entschuldigt sich noch höflich – und rammt sein Schwert in den Champion. Das könnte glatt die Pose für seine Statue werden, überlegt er.

Spike und Angel nutzen den Augenblick, um kurz über Fred zu diskutieren. Angel fragt Spike, ob der ne Ahnung hat wie und warum sie da ist.
Wenn er es wüsste wäre er ja nicht hier! Sie ist wie ein verrückt gewordenes Springteufelchen – in dem einen Moment ist sie Fred, im nächsten die durch geknallte Halbgöttin. Und diese seltsame Familienzusammenführung ist auch nicht grade hilfreich! Hätte Spike gewusst, dass Wes zurück ist, hätte er sie nie hergebracht.
Also was ist das? Ein Wunder? Nein - das ist es ja nie, das wissen sie.

Gunn und seine Kumpels beobachten noch immer den Kampf. Einer von ihnen, Vic, glaubt, dass Angel und die anderen sterben werden. Werden sie nicht, meint Gunn nur dazu. Er ist genervt von dem was passiert, hasst es sogar; und beides ist noch eine Untertreibung. Aber er wird drüber hinwegsehen, weil sie ein gemeinsames Ziel haben und da kommen seine Leute und zweifeln an ihm?! Gunns Antwort darauf ist, dass er Vic einen Pflock durchs Herz stößt – dabei erklärt er ihm noch folgendes: nein, er hat all das nicht kommen sehen; ja, die Wiedervereinigung der alten Truppe überrascht ihn; und nein, sie werden nicht sterben, denn Angel schafft auch das. Dann explodiert der Vampir Vic in einer Staubwolke, bis nur noch ein Staubhäufchen mit dem Pflock auf dem Boden liegt.
Okay, meint einer der anderen Vampire, sie haben’s kapiert… und Gunn sollte es dringend mal mit Yoga oder so was probieren.

Unten will Lorne Angel anscheinend die gleiche Frage stellen wie er zuvor Spike. Er lässt ihn gar nicht erst ausreden und erklärt, dass er wirklich keine Ahnung hat.

Burge hat genug von alle dem! Es war ausgemacht, dass Angel diesen Kampf alleine führt! Er will also die Regeln ändern? Prima. Also: ein neuer Plan. Burge ruft den Champions zu, die Menschen abzuschlachten.
Panik bricht aus.
Gunn hat alles gehört. Er zögert einen Moment. Dann meint er okay, er kümmert sich drum…
Angel wendet sich direkt an die Lords. Das passt ja, meint er verächtlich. Da sind diese ach so übermächtigen Lords, die sich nicht mal trauen einem einzelnen Vampir gegenüberzutreten, weswegen sie Champions auswählen für ihre Drecksarbeit.
Spike ist nicht grade angetan von Angels kleiner Rede – der hätte den anderen ja wenigstens erst genug Vorsprung geben können, bevor er das den Lords ins Gesicht (oder ins Äquivalent davon) sagt. Angel redet einfach weiter…
Dann machen die Champions ihren Job nicht richtig und die Lords lassen es an den Menschen aus. Sie sollen ihm mal was sagen: danken sie ihm nicht jeden Tag dafür, dass er sie alle zur Hölle geschickt hat? So dass sie vorgeben können was anderes zu sein, als kleine Wichtigtuer? Können sie nicht mal die kleinste Sache selbst erledigen?
Spike dreht sich um und fragt ob irgendwer ein Auto hat. Ein schnelles, am besten… so dass sie weit von Angel wegkommen….

Gunn versteht überhaupt nicht mehr, was passiert. Er bringt eine Armbrust in Anschlag. Neuer Plan: Angel töten, bevor Angel getötet wird.

Die Lords haben plötzlich alle Hagan Shafts in der Hand/Klaue (die Zepter, von denen auch eins an Spike geliefert wurde… ihr erinnert euch?) Einer der Lords meint, Angel würde also ihre Macht in Frage stellen. Na gut, dann zertreten sie diesen lästigen Käfer eben selbst – uhm, Entschuldigung an alle, mit Insektenverwandtschaft, hängt er noch dran…

Gunn hat die Zepter erkannt. Genau die wollten sie von Wolfram&Hart stehlen!

Spike erklärt Connor was es mit den Hagan Shafts auf sich hat – so wie er’s kapiert hat: also in der Kurzfassung, dass man damit Unsterbliche töten kann.
Was?! Connor fragt Angel, ob er es so zu Ende bringen will. Der schiebt ihn einfach zur Seite und sagt ihm, dass er zurück bleiben soll.
Connor schreit Angel an – er hat doch alles erst verpfuscht, hat die Stadt zur Hölle geschickt! Dann sagt Connor ihm, dass er sich wieder an alles erinnert.
Was?
Alles, was er aus so vielen Gründen vergessen wollte.
Ehrlich? An alles?
Er weiß aber auch wieder, was Angel alles getan hat. Und nicht nur für ihn oder seine Freunde, sondern für jeden, der Hilfe brauchte. Also, dann soll er sich mal umsehen, denn jetzt brauchen viele seine Hilfe! Connor plappert jetzt und kommt ein bisschen vom Thema ab. Ja, auch er bräuchte Hilfe. Denn da ist dieses ‚Elektro-Girl’, das er nicht mal berühren kann und er weiß ja, dass Angel diese ganze Geschichte von wegen ‚nicht mit der Person, die man liebt, zusammen sein dürfen’ durch hat. Er hat mit ‚Onkel Spike’ drüber gesprochen, aber das brachte ihm nur sehr sonderbare Ratschläge von Spike ein. Und er wollte mit Angel drüber reden, weil, er eben sein verdammter Vater ist.
Uhm… Angel fällt grade nichts dazu ein. Also sagt er Connor (allerdings auch erst im zweiten Versuch), dass er aufpassen soll, was er sagt.
Wesley erinnert Angel an die Lords. Ach richtig; Connor soll sich eine Sekunde gedulden. Angel sagt einige Worte. Im nächsten Augenblick werden die Hagan Shafts und mit ihnen zusammen die Lords vernichtet.
Die befreiten Menschen feiern ihn als ‚Angel, the Vampire Slayer’, als Vernichter der Champions und der bösen Lords.

Connor meint verwirrt zu Angel, dass die Hagan Shafts doch eigentlich Unsterbliche töten sollten – das hat zumindest Spike gesagt. Tja, Onkel Spike erzählt ne Menge Dinge. Dann erklärt er es: Unsterbliche hätten nie zugelassen, dass jemand anderer ihre Existenz beenden kann. Das durften sie nur selbst tun. Dazu wurden die Hagan Shafts geschaffen – sie sind keine Waffen, sondern Zepter. Nur geschaffen für Unsterbliche und mit königlichem Aussehen – na, jedenfalls bis zu dem Augenblick wo es in einer Explosion endet. Es existieren nur wenige davon und Wolfram&Hart hatten die in ihrem Geheimkabinett unter ‚H’ aufbewahrt. Da er und Wes ja nicht wussten, dass Connor und die anderen ihnen zur Hilfe kommen würden haben sie die Hagan Shafts für sich arbeiten lassen. Sie haben Gerüchte ausgestreut und dafür gesorgt, dass die Lords sie bekamen (besser gesagt dieser Lord, der das Aussehen eines Hais hat – was dann wieder eine hübsche Wortspielerei ergibt, die aber leider nur im Englischen funktioniert, A.d.Ü).
Und über die Sache mit dem Mädchen reden sie später noch, das verspricht er Connor, beendet Angel seine Erklärung.

Spike wendet sich an Gwen, die eine kleine Pause zu machen scheint. Er hasst es ja sie zu stören, aber sie sind hier noch nicht fertig. Alles klar, meint sie. Dann fragt sie die Champions, ob die wissen was passiert, wenn ein Champion vom Blitz getroffen wird. Das gleiche wie mit allem… Dann reißt der Boden auf. Riesige Tentakel greifen den weiblichen Skip. Damit werden die Champions wohl von der Hölle daran erinnert wo sie alle sich befinden…
Die Lords hätten sich um die Mächte der Hölle kümmern sollen, dann hätte Angel in Ruhe seinen Job machen können (soll heißen die Lords zu töten)…
Die Hölle hätte auch genug von L.A. haben können…
Wolfram&Hart hätten ihm übel nehmen können, dass er in aller Öffentlichkeit von ihren Geheimkabinetten erzählt hat…
… aber wie auch immer, es ist wie es ist und die anderen Menschen sind noch immer ein leichtes Opfer.

Sie könnten hier wirklich noch ein bisschen Hilfe brauchen, findet Spike. Hat Gwen ja kapiert. Er redet ja gar nicht mit ihr, fährt er sie an.
Spike geht zu Spider und den Ladies rüber. Sie sind am Gewinnen, meint er zu ihnen; also los. Also, bis jetzt hat er aber noch nicht gewonnen, findet Spider. Angel ja, mit diesen explodierenden Zeptern - irgendwie. Aber falls es ihm noch nicht aufgefallen ist: die Stadt ist immer noch höllisch.
Hey, sie kann sich ja verziehen, er schafft das auch alleine. Und sollte er in ein Häufchen Staub verwandelt werden, soll sie sich immer dran erinnern, dass sie ihn geliebt hat.
Also dann, für Spike, ruft Spider und gibt damit den anderen Ladies den Befehl sich in den Kampf zu stürzen.
Aus Spiders Rücken wachsen acht spinnenartige Extremitäten. Daher ihr Name. Ihr richtiger Name ist Maria und das war eine magische Veränderung durch eine Hexe. Sie findet es irgendwie eklig und benutzt diese zusätzlichen Arme nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss – nur im Notfall. Manchmal kommen die aber auch in Momenten großer Leidenschaft zum Vorschein, ein weiterer blöder Aspekt daran.
Spike, Spider und die Ladies stehen Angel zur Seite.
Sie haben also nur gewartet, bis er ihnen sagt…, fängt Angel an. Na ja, erklärt Spike, eigentlich hatte Spider gesagt, dass es, wenn er Angel hilft, aus ist. Aber er wusste, dass die Ladies nie zulassen würden, dass ihm was passiert.
Ach, das wusste er?
Hey, er ist Spike, erinnert der Angel beleidigt.

Gunn und seine Gang entscheiden, dass es Zeit ist zu gehen. Das hier läuft doch wie immer: die Helden retten den Tag.
Einer der Vampire versteht nicht, wie Angel das mit den Hagan Shafts wissen konnte… Er hatte die letzten Monate genug Zeit im W&H-Gebäude rumzustöbern, unterbricht Gunn den anderen Vampir einfach. Aber Angel weiß sicher nicht alles!
Irgendwie hatten sie wohl alle ihre eigenen Pläne in der Hinterhand, denkt der Vampir. Gunn will dafür auf ihn losgehen, aber der Vampir erklärt schnell wie er das meint: offenbar waren sie doch schon hübsch voneinander getrennt und jetzt sind sie wieder zusammen…
Ja, und das ist genau das, was Gunns Pläne vorsehen!

Angel und die anderen sind also wiedervereint – nach einer langen Zeit. Sie haben alle das gleiche Ziel: die Hölle zurückschlagen, nur wird die sich nicht so einfach unterkriegen lassen. Sie werden sich also zurückziehen und vorerst mit ihren kleinen Siegen zufrieden sein. Sobald die Überlebenden sich halbwegs erholt haben, werden sie nach einem Anführer verlangen. Und wer wäre besser dafür geeignet als Lorne? Der will es zumindest versuchen.
Einer der ehemaligen Lord, Bro’os - der Haiartige Dämon - hat sich auf einen Deal eingelassen und seine ‚Ansprüche’ aufgegeben, dafür hat Angel ihn am Leben gelassen, erklärt Lorne den Überlebenden noch.
Die Menschen fragen was mit diesem Kerl namens Angel ist, der ja den Kampf gewonnen hat – also irgendwie jedenfalls.
Der hat’s nicht so mit reden vor ner großen Menge und er hält sich nicht für einen Anführer – was nebenbei bemerkt schon wieder zu komisch ist, plappert Lorne.
Angel wird also zurück an die Arbeit gehen – und das ist die beste Nachricht, seit L.A. zur Hölle geschickt wurde. Und wo ist er jetzt, wollen die Leute wissen. Er kehrt ‚nach hause’ zurück’.

Spike, Angel und die anderen stehen vor dem Hyperion. Spike beschwert sich schon wieder: Angel hätte jeden Platz in der Stadt aussuchen können! Es ist perfekt, findet der.
Also, perfekt wäre das Marmont, oder das Bel Air, aber das hier ist im besten Fall ein renovierungsbedürftiger Schuppen!
Vor dem Haupteingang sagt Angel Connor und Gwen, dass sie alle wieder hierher bringen können. Platz ist ja genug. Connor ist nicht so angetan von der Idee wieder zu seinem Dad zu ziehen; der wird sich garantiert in seinen Job einmischen.
Die Tür ist von der anderen Seite blockiert. Kein Problem für Spike, der tritt die Tür einfach ein, was Angel amüsiert, weil er genau das provozieren wollte.
Spike schaut in die Lobby… na ja, mit ein bisschen Glück wird bis zum Ende des Tages eh alles verwüstet, dann können sie umdekorieren. Es bleibt wie es ist, stellt Angel klar; denn das ist der letzte Ort, an dem Fred sich sicher gefühlt hat.
Wo sie grade dabei sind: Spike hält’s nicht für die beste Idee, sie und Wes-Caspar alleine (und flirten) zu lassen. Connor meint dazu trocken, dass der eine ein Geist und die andere Illyria ist – Spike kann ja versuchen sie davon abzuhalten! Es gibt da etwas, dass sie sehen sollte, wenn sie ihr helfen wollen, meint Angel…

Wes und Fred sehen sich besagtes Etwas an - nämlich Wes’ Leiche. Fred versteht nicht. Das sollte sie aber. Sie war dabei und weiß, was passiert ist. Fred wird wieder zu Illyria. Er ist nicht in der besten Verfassung – also sein Körper – denn sie mussten warten bis Angel wieder laufen konnte, bevor sie ihn zurückholen konnten.
Hat er den Körper als eine Art Trophäe aufbewahrt, fragt Illyria.
Nein, Wes hatte geglaubt oder gehofft, dass seine körperliche Hülle vielleicht dabei helfen könnte ihn von dem Vertrag mit W&H zu befreien. Das ist meistens eine Vorschrift bei einem derartigen Ritual.
Dazu hat er nicht die Macht, stellt Illyria fest.
Nein, er nicht. Deswegen wollte er sich mit den Mächten der Ewigkeit in Verbindung setzen. Oder besser gesagt mit jemanden, der den Mächten immer nahe stand und ihnen wenn es möglich wäre, auch helfen würde. Er hat Angel nichts davon gesagt – er kann sich nicht mal dazu überwinden ihren Namen auszusprechen und das Letzte, was er sicher will, ist, dass sie da mit rein gezogen wird.
Wes dachte es würde vielleicht die Chancen erhöhen, wenn er versucht von L.A.’s Fashion District aus Kontakt aufzunehmen. Er konnte sich nicht genau an die Beschwörung erinnern und in Büchern nachschauen ging nicht, also wusste Wes nicht, ob es überhaupt funktionieren würde. Ein paar Stunden lang ist gar nichts passiert – es hat Wes nicht überrascht, denn W&H wussten ja was er versucht und das sie es nicht verhindert haben mussten sie wissen, dass es sinnlos ist.
Dann hat er plötzlich den Wind gefühlt – wirklich gefühlt . Von einem Baum wurden nur die hübschesten Blätter aufgewirbelt; so hat sie ihn wissen lassen, dass sie zuhört. Aber mehr konnte sie nicht tun und damit war sie auch schon wieder verschwunden.
Die größte Macht des Guten war grade mal zu einem kleinen Trick im Stande. Alles Gute hat in dieser Hölle eben keinen Platz. Deswegen hat Wes seine Bemühungen aufgegeben, erklärt er Illyria. Weil er gescheitert ist? Nein, weil, Angel dann alleine gewesen wäre inmitten von dem hier.
Aber jetzt ist Wes allein; Angel nicht mehr. Angel vertraut ihm nicht, sollte ihm nicht vertrauen und Wes will doch mit ihr zusammen sein.
Das will er - so sehr.
Sie ist hier, meint Illyria. Sie versucht sie zu unterdrücken. Aber jedes Mal wenn sie eins der Gesichter der Leute sieht die sie geliebt hat, dann kämpft sie.
Illyria streckt die Hand nach Wes’ Wange aus.
Es gibt keinen logischen Grund, dass da noch Teile von Fred in ihr sein sollten, meint Wes zögernd. Das hat sie sich auch unzählige Male gesagt, antwortet Illyria. Aber sie ist da. In ihr. Sie beeinflusst sie. Infiziert sie. Von innen und von außen.
Es ist noch schlimmer wenn er da ist, oder Angel, oder? Nur Spike….
Spike lässt es nicht zu. Er sperrt sie ein, wenn sie wieder schwach wird. Er sagt ihr, dass er sie einmal verloren hat und will das nicht noch mal zulassen. Er ist genauso pathetisch wie sie alle – wie Fred.
Vielleicht machen sie Illyria verwundbar. Vielleicht sollten sie nicht um sie sein.
Nein! Illyria nimmt Wes’ Körper. Er wird ihr nicht sagen was passieren wird! Er kann nicht drum kämpfen an ihrer Seite sein zu können und dann einfach aufgeben! Er wird sie nicht verlassen! Er bleibt bei ihr, verlangt Illyria von ihm.
Sie fällt vor ihm auf die Knie und flüstert noch mal, dass er bei ihr bleiben wird.

To be continued…

 

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