Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 5

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #5

<Everything is under control.>

Wes ist im weißen Raum und redet sich ein, dass alles unter Kontrolle ist. Eine Stimme (die Seniorpartner, vermute ich mal) fragt, ob das wirklich so ist – nun, das sollten sie feststellen. Man zeigt Wes durch eine Art Riss das zerstörte W&H-Gebäude. Der wusste nichts davon und fragt sich was passiert ist. Genau dort wollten sie Angel haben und dass es nicht so ist, ist ja wohl Beweis genug, dass eben nichts unter Kontrolle ist.
Also ist Wes jetzt neben allem anderen wohl auch noch der Verantwortlich für die Besitztümer von W&H? Tja, das wusste er nicht, aber wo er’s nun weiß, verspricht er auf die Trümmer aufzupassen.
Das findet die Stimme gar nicht komisch und befielt Wes still zu sein – und damit er das auch wirklich ist, lässt man mal eben seinen Mund verschwinden. Und jetzt rekapitulieren sie noch mal: Wes’ Job als Aufpasser beinhaltet nicht Angel bei seinem Unternehmen zu unterstützen – nur, das hat er ja schon getan, nicht wahr? Damit wird Angels Blut an Wes’ Händen kleben und das enttäuscht die Seniorpartner, denn sie wollten es an ihren haben!

Silverlake:
In einem Cafe ist Lorne mit den beiden Frauen, die er zu Angel und Wes geschickt hatte. Alles lief doch so gut – na ja, wenn man mal davon absieht wo sie sich befinden. Lorne mixt sich einen Drink und erzählt, dass Wes ihm gesagt oder angedeutet hat, dass Angel sterben wird. Und Wes weiß mehr als alle anderen. Angel liegt ja immer zurück, aber er ist nie aus dem Spiel.
Und dann ist Wesley einfach verschwunden und hat Lorne so zurückgelassen: total verwirrt. Weil er nicht weiß, ob die Wes angewiesen haben ihm das zu sagen. Hat er die Seiten gewechselt oder nicht? Lorne bräuchte einen Bewertungsbogen – und außerdem hat er morgen sicher einen schrecklichen Kater…
Armer Wes, nein verdammt, es muss heißen armer Wes, armer Angel und überhaupt jeder, stellt Lorne fest. Er dachte, dass Fred das Opfer war, aber schlussendlich, wenn man alles bedenkt, dann hat sie sogar gewonnen, denn sie ist im Himmel.
Die Frauen erinnern Lorne dran, dass Fred nicht mit ihrem Liebsten dort ist und ohne ihn ist es nicht der Himmel. Lorne überlegt, dann sieht er die rothaarige der beiden an. Sie schnattern jede Menge, aber ab und zu sind sehr wahre Worte dabei. Dann meint er sie sollten sich an die Arbeit machen.

 

 

Downtown L.A.:
Angel bereitet sich auf den großen Tag vor. Eigentlich hätte er sich ja mit Groos Waffen vertraut machen müssen, aber er kann den Champions doch nicht mit Bartstoppeln entgegentreten, sonst muss er zusätzlich zum Sterben auch noch lästige Fragen beantworten.
Angel überlegt, dass er in den letzten Monaten ziemlich gut im Rasieren geworden ist, schwieriger ist jedenfalls Haare schneiden.
Angel geht zu dem Drachen, der in den Trümmern des W&H-Gebäudes sitzt. Er hat keine Ahnung wer das getan haben könnte und vielleicht ist es ja auch Zufall, schließlich stürzen in der Hölle jeden Tag Gebäude ein und anderen wachsen Mäuler. Nur, Angel glaubt nicht an einen Zufall. Wie dem aber auch sei, unter dem ganzen Schutt liegen jetzt alle seine Heilmöglichkeiten, die er grade heute brauchen könnte um den Tag zu überstehen. Aber wenigstens ist der Gegenstand, der seine Vampirfassade aufrecht erhält in Takt – das würde nur mit ihm zusammen vernichtet, da es sich in ihm befindet – aber besser nicht drüber nachdenken oder fragen, denkt sich Angel.
Er ist inzwischen auf seinen Drachen geklettert und fliegt über die Stadt.

Beverly Hills:
Spikes Ladies sind in ihre Kampfanzüge geschlüpft und warten bewaffnet im Garten.
Spike und Illyria sind in einer Art Waffenkammer. Spike erklärt, was die Ladies erwarten: nämlich, dass er sich um den großen, bösen Angel kümmert und sie sich dann die anderen Lords vornehmen und die Kontrolle bekommen.
Klingt für Illyria nach einem akzeptablen Plan.
Natürlich. Für sie. Sie hat sie ja auch nicht mehr alle, meint Spike – was nicht persönlich gemeint ist. Nur als letzter geistig gesunder Mann in der Hölle, sagt er ‚auf gar keinen verdammten Fall’!
Illyria glaubt nicht, dass sie sich davon abbringen lassen und wirft einen Blick in Richtung Garten. Auch Spike sieht dahin. Es wäre viel einfacher, wenn er sich einfach sagen könnte, dass er sich gegen die wendet, die einem schaden wollen…
Aber Spike weiß, dass es Illyria nicht gut geht (und er nennt sie ‚love’) und er hat keine Ahnung was er für sie tun soll. Also müssen sie sich hier rausschleichen und was Neues versuchen. Spike weiß noch nicht wohin sie gehen, nur dass alles okay sein wird – nur er weiß, dass es nie so einfach ist.

Santa Monica:
Auch Connor beobachtet mit Gwen das Geschehen. Sie sehen zu, wie die Menschen zu dem Ort, wo der Kampf stattfinden soll strömen – die Lords haben eben auch ihren Sklaven freigegeben, damit die sich das Schauspiel ansehen können.
Gwen meint die sind doch Idioten, denn was erwarten die? Sobald die Lords mit Angel fertig sind, sind die dran. Dann merkt Gwen, dass das hart klang. Aber Connor weiß, dass sie Recht hat.
Und was auch immer auf sie zukommt, sie sind vorbereitet – zum Beispiel mit einer riesigen Waffe.
Connor sagt, dass Angel letzte Nacht nicht vorbeigeschaut hat. Als das letzte Mal der Weltuntergang drohte, war ihm doch ein bisschen Vater-Sohn-Beziehung wichtig, also… denkt er, dass er gewinnt, ergänzt Gwen. Wäre eine Möglichkeit, die andere ist, dass er selbstmörderisch drauf ist, meint Connor. Gwen legt Connor die Hand auf den Arm und meint, er sei wirklich Angels Sohn; sie könnten hingehen und…
Connor kümmert sich um die Ausrichtung der Waffe. Das würde sein Vater nicht wollen. Und warum auch immer er das tun will, Angel will es alleine tun.

Am Ort des Kampfes:
Die Lords haben sich versammelt, sie schweben über den Menschen, die unten bewacht werden, auf einem Stück Park wie es aussieht.
Den Lords gefällt, dass so viele Menschen da sind, das erhöht doch den Spaßfaktor, wenn sie denn ‚zufällig’ Opfer werden.
Auf einem Dach steht Gunn mit seinem Team. Das wird ein Gemetzel, stellt einer fest. Solche Wahrscheinlichkeiten interessieren Gunn nicht, denn er hat gelernt, dass die gar nichts zu bedeuten haben.
Sie haben ihren Teil getan und Gunn will sich nicht einmischen, doch sollten die Lords anfangen Menschen zu töten, wird er sich drum kümmern. Und wie viele von denen, die sie retten, kriegen sie als Snack, fragt einer der Vampire…
Burge springt von dem Aussichtsplatz der Lords. Alle sollen zuhören, fordert er. Er erklärt die Regeln: alle Sklaven finden sich später wieder bei ihren Lords ein und niemand stellt sich Angels Tod in den Weg - ins Kreuzfeuer geraten und von hungrigen Lords gefressen zu werden ist allerdings okay. Burge greift sich einen Menschen und fliegt ihm hoch über den Schauplatz. Sollte sich einer nicht dran halten, stirbt er oder sie. Und wenn einer ihnen den Spaß verdirbt passiert das – dabei lässt er den Mann fallen.
Gunn will schon eingreifen, aber Angel kommt auf seinem Drachen angeflogen, fängt den Menschen auf und setzt ihn ab.

Angel landet und wiederholt in Richtung der Lords noch mal die Vereinbarung: wenn er stirbt, dann geht es weiter wie bisher, wenn er gewinnt, dann werden alle frei gelassen.
Da ist er ja, meint Burge laut, dass es alle hören, der eine Vampir, der dafür verantwortlich ist, dass sie alle direkt in der Hölle gelandet sind.
Derweil wird der Drache festgebunden.
Damit kommt er gleich auf den Punkt, aber Angel ist froh, dass er das anspricht und dass es alle wissen – er hatte Alpträume deswegen (nicht wegen der Dämonen und Monster und dem Kampf auf Leben und Tod, sondern, dass er vor all den Leuten reden muss).
Gunn hört vom Dach her zu.
Angel erklärt, dass er vor einer Weile Fehler gemacht hat. Große. Er wollte die Dinge besser machen und hat stattdessen alles schlimmer gemacht. Für seine Freunde. Für sie alle. Aber jetzt ist er hier. Erneut. Und will versuchen es wieder gutzumachen – auch erneut… Und könnten sie vielleicht mit dem Kampf anfangen, das wäre toll.

Das waren ja ziemlich stümperhafte letzte Worte, meint einer der Champions, bevor sie zusammen Angel angreifen.
Angel wird derweil eins klar: obwohl er von so vielen Menschen umgeben ist, ist er doch allein. Deswegen ist er einen Moment unaufmerksam und der weibliche Skip schlägt ihn. Der Blutgeschmack im Mund macht Angel nostalgisch, aber er bringt ihn auch zurück zum Kampf. Erzieht ein Schwert mit einer flammenden Klinge und schlägt einen der Champions zurück.
Als der T-Rex auf ihn zukommt fragt er den, ob der nicht zufällig ein unschuldiges Opfer von W&H ist (wie sein Drache) – ist er nicht, aber Angel wollte sichergehen. Und außerdem ruft er sich selbst zur Ordnung, dass er aufhört zu denken.
Die Lords überlegen derweil zu wem der T-Rex wohl überhaupt gehört; denn wer schickt so ein Viech schon in einen Kampf gegen einen Vampir? Dann bildet sich ein gleißendes Licht in der Straße – Autos werden weggeschleudert und die Menschen rennen zur Seite. Die Lords fragen sich was passiert.
Angel hat davon nichts mitbekommen, denn er ist dabei den Kampf zu verlieren, als ihn alle Champions zusammen angreifen. Die werden von dem Geschehen abgelenkt und jetzt bemerkt auch Angel, was vor sich geht und er weiß was es zu bedeuten hat.


Im weißen Raum:
Wes wird von den Seniorpartnern gequält – Folter ist zwar mittelalterlich, erfüllt aber ihren Zweck kriegt er zu hören. Sie fragen ihn, ob er seine Lektion gelernt hat. Wes antwortet nur, dass sie ihn jeden Tag diese Krawatte tragen lassen und da nennen sie diese kleinen Quälereien Folter?
Nun, er ist ja nicht die einzige Möglichkeit. Ein paar Zauber und sie haben Lindsey oder Eve zurück.
Nur, mit denen erreichen sie nicht was sie wollen, nicht wahr, fragt Wes. Im besten Fall ignoriert Angel sie und im schlechtesten Fall werden auch sie im helfen. Also sollen sie doch verdammt noch mal aufhören die Zeit von jedermann zu verschwenden und Wes zurückschicken, damit er seinen Job machen kann. Oh, den tut er schon, sagen ihm die Seniorpartner. Genau im Zeitplan. Und jetzt schicken sie ihn zurück damit er seine vorgesehene Rolle spielen kann.

Silverlake:
Wes taucht wieder auf. Die beiden Ladies sind davon angetan. Er bittet nur um Entschuldigung, aber er möchte wissen wo Lorne ist. Er hat nicht viel Zeit und auch wenn Lorne sich raushalten wollte, so ist es vielleicht die einzige Chance.
Er geht in das Cafe wo der kleine Dämon mit seiner Fernsichtkugel schwebt – in der ist der Kampf zu sehen.
Wes redet mit ihm, will, dass er seien Freunde findet, denn er muss ihnen was sagen, egal was gewesen ist… und sie müssen sich jetzt treffen. Der kleine Dämon ignoriert ihn und Wes fragt die beiden Ladies noch mal wo Lorne ist. Das versuchen sie ihm ja schon die ganze Zeit zu sagen: direkt vor ihm (also in der Kugel) – Lorne hat seine Zuflucht verlassen und die Truppen gesammelt…


Am Ort des Kampfes:
Angel ist immer noch mit dem T-Rex beschäftigt, als die anderen ihm zur Hilfe eilen.
Groo kriegt gleich zu hören, dass er den Drachen befreien soll. Connor fragt sich, ob das nicht Betrug wäre. Klar, technisch gesehen schon – das Eingreifen der anderen ist es ja auch.
Gwen und Nina, die inzwischen ebenfalls den T-Rex beschäftigen, meinen dazu nur Betrug in der Hölle wäre ja so was von falsch, am Ende muss der Teufel sie dafür noch rausschmeißen!
Auch Spike mischt sich ein. Ihm geht das Geplänkel auf die Nerven. Sollen sie stattdessen mehr kämpfen, fragen sie ihn. Ihm egal, nur aufhören mit dem schwatzen.
Während sie alle zusammen gegen die Champions kämpfen überlegt Angel, dass ihn das doch überrascht hat. Es war sein Kampf und er wollte nie jemanden um Hilfe bitten, nur wie sich rausgestellt hat muss er das auch gar nicht.
Burge springt runter zu Lorne und fragt ihn was er da tut. Nun, er ist doch ein Lord und er schickt einen Champion, erklärt Lorne, während er seine Krawatte grade rückt – nämlich sich selbst. Und er kann sich halt in eine ganze Schar von Leuten verwandeln: wütende Briten und ähm, Elektromädels. Burge fährt ihn an, dass er lügt. Ach tut er das? Er stammt aus `ner anderen Dimension, da sind halt die Gesetzt anders und die kann Burges Spatzengehirn doch gar nicht verstehen, meint Lorne. Und überhaupt können sie das später vertiefen, nach dem Kampf.

Auf dem Dach sehen Gunn und seine Leute noch immer zu. Einer fragt ihn, ob er eingreifen will, aber Gunn findet den Aussichtspunkt eigentlich ganz gut. Abgesehen davon läuft doch alles prima – das Team ist wieder vereint, das war Schritt eins. Und im zweiten Teil wird’s dann unangenehm.

Unten hat Groo die Ketten des Drachen losgemacht – das kommentiert er noch gegenüber Angel. Dann sagt er dem Drachen, dafür dass er ihn befreit hat soll der Drache sich um den Saurier kümmern (denn das würde er so gerne sehen). Und der Drache tut ihm den Gefallen.

Angel hat einen der Champions im Griff und erklärt nebenbei Connor, dass er ihn doch nicht mal in der Nähe haben wollte.
Tja, da darf er sich bei Lorne bedanken. Der ist in Santa Monica ‚reingeflattert’, hat eine mitreißende, wenngleich ein wenig angeheiterte Rede gehalten – und das was Connor davon verstanden hat war halt sehr überzeugend.
Dann fragt Angel Spike, warum der da ist. Lorne war ja zuallererst bei ihm, stellt Spike klar. Er hat gequatscht und gequatscht, so von wegen, egal was war und egal wo wir sind, wenn wir uns nicht um einander kümmern hat alles keinen Sinn… Spike glaubt, das Lorne sogar gesungen hat, aber da der nicht so ganz auf der Höhe war, macht der Rhythmus keinen Sinn. Aber wie auch immer: Lorne hatte recht und er ist ein Champion und er… äh… na jedenfalls schuldet Angel ihm jetzt was. Mehr als schon zuvor, berichtigt Spike sich.
Und? Was will er, fragt Angel ihn, während sie Seite an Seite gegen die Champions kämpfen.
Ähm… da wäre ne lange Liste. Aber die Hälfte davon ist abgehakt seit er sich mit Spider und Co. zusammengetan hat. Aber grade jetzt in diesem Moment… braucht er Hilfe mit ihr, dabei zeigt Spike auf eine riesige braune Masse vor ihnen, die zu den Champions gehört.
Ach, das ist ne sie, fragt Angel erstaunt.
Spike versteht erst einen Moment später und erklärt, dass er nicht dieses Zeug meint, sondern sie . Illyria kommt aus der Masse gesprungen.
Spike erklärt, dass er ihretwegen hier ist, denn sie braucht Hilfe. Und darin ist Angel doch gut, auch wenn’s erbärmlich und so vorhersehbar ist, ist es doch genau das was Illyria braucht. Also, ist er dabei?
Spike kennt ihn, denkt Angel sich und er sollte ihm dankbar sein. Zu mehr als einem ‚nehme ich an’ kann er sich aber nicht durchringen.
Zwischen den beiden taucht Wes auf. Der kann nicht glauben was passiert, als er den Kampf sieht, während Spike und Angel überrascht sind ihn zu sehen. Angel fragt ihn, ob er okay ist. Spike steckt den Arm durch Wes durch und glaubt nicht, dass das die richtige Frage ist. Er fragt Angel, ob der wusste dass Wes wieder da ist und im gleichen Atemzug stellt er fest, dass in dieser verdammten Welt aber auch niemand tot bleiben kann! Er spekuliert noch ein bisschen ob Wes’ ‚Zustand’ von einem Amulett verursacht wurde, aber das ist ja auch egal, merkt er dann. Er sagt Wes, dass er von hier verschwinden muss.
Aber was meint…, fängt Wesley an, dann bemerkt er Illyria. Die ruft Spike zu, den Kopf dieses zitternden Klumpens zu finden, damit sie ihn als Warnung abreißen kann.
Illyria sieht Wes. ‚Du’, sagt sie.
Spike hätte Illyria nie hergebracht, wenn er gewusst hätte, dass Wes zurück ist.
Etwas geschieht mit Illyria, das sie nicht versteht. Alle sehen sie an.
Im nächsten Augenblick steht Fred vor ihnen und sie entdeckt Wesley…

To be continued…

 

 

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