Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 3

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #3

>The thing about hell. It’s kinda what you’d expect…<

Angel denkt über die Hölle nach. Irgendwie ist doch genauso wie man es erwartet, nämlich heiß. Allerdings mehr feucht als heiß. Außerdem sind 24/7 Sonne und Mond gleichzeitig zu sehen. Werwölfe sind gefangen in einem Zustand zwischen Mensch und Tier-Dasein. Vampire schwanken zwischen Euphorie und dem Gefühl jeden Moment in Flammen aufgehen zu müssen. Aber uralte Dämonen aus Vorzeiten, selbst die, deren Macht gebunden wurde, scheinen nicht beeinflusst zu werden.

Angel fliegt durch eine Glastür in eine Küche. Illyria taucht in der Tür auf. Die ist ziemlich sauer und zwar mehr als gewöhnlich. Angel hat aber nicht das Gefühl, dass sie ihn dafür verantwortlich macht, dass er sie alle zur Hölle geschickt hat. Vom Boden her erklärt Angel, dass ein Lord getötet wurde und dass dort überall uraltes Sanskrit an die Wände geschrieben war. Ganz sicher würde einer der Urväter nicht die Schuld abschieben auf…
* Zeitsprung: Angel findet sich als Liam wieder: der fragt sich, was mit dieser Frau los ist, wer sie ist und wo er selbst ist…
Gegenwart: Angel meint, dass dort Frauen ausgesaugt wurden. Das waren also entweder Illyria und ihr… Kumpan, oder jemand, der will, dass….
Angel fragt sich, was grade passiert ist. Dann wird es ihm klar: Zeitverschiebungen. Damit muss er sich wohl korrigieren, denn die Hölle hat doch Auswirkungen auf … Illyria schlägt Angel.

Draußen bittet Spike seine Mädels zurückzubleiben, denn Illyria ist ziemlich schlecht drauf. Das hat er selber erfahren müssen, deswegen hinkt er immer noch ein bisschen. Drinnen schlägt Illyria nach Angel. Der weicht aus und greift nach ein paar Messern. Sie müssen reden. Illyria gedenkt ihn lieber in Stücke zu schneiden und die in alle Himmelrichtungen zu verstreuen. Sie meint, er sei nur halb was er war. Wem sagt sie das? Angel sticht eins der Messer in Illyrias Seite – sogar durch ihre Schutzpanzerung. Illyria zieht das Messer raus, schubst Angel weg und so langsam findet sie das alles ärgerlich. Angel bemerkt einen toten Wachmann und er wird dessen Schicksal teilen, wenn er nichts unternimmt, das weiß er. Er nimmt die Waffe des Toten und zielt auf Illyria. Er wird nicht gehen, bevor sie ihm gesagt hat, was sie über Westwood weiß.

Illyria kommt mit einem ganzen Sammelsurium an Messern auf Angel zu. Der will Illyria nicht töten, sondern nur Antworten. Angel will auf Illyria schießen, doch es klickt nur. Illyria schwingt die Messer nach Angel, schleudert die Waffe weg und stößt dann die Messer durch seine Handflächen und nagelt ihn so an der Wand fest – sie ist so verdammt schnell, denkt er sich noch. Illyria will ihn weg haben. Sie hält ein weiteres Messer vor sein Gesicht. Warum muss er ihr immer wieder unter die Augen kommen, ‚Es ist nicht…’, fängt sie an und zögert. Das war ein Fehler.
* Zeitsprung: Angel findet sich als Smile-Time-Puppe wieder. Er fragt sich warum Fred so angezogen ist und ob das vielleicht die Auswirkung von Smile Time auf sie ist.
Gegenwart: Illyria zögert und Angel versteht nicht warum. ‚…so…’, fährt Illyria fort.
* Zeitsprung: Angel findet sich als zukünftiges Ich wieder, das nicht gedacht hätte, dass es dieses Gesicht noch mal wieder sehen würde.
Gegenwart: Angel fragt sich, ob da vielleicht noch ein bisschen von Fred übrig geblieben ist. Illyria setzt ihren Satz fort: ‚…schwer…’
* Zeitsprung: Jetzt ist Angel ein hilfloses Baby, das nur brabbelt.
Gegenwart: Angel fragt sich, ob er das wohl gegen Illyria verwenden kann. Er sollte es…. Dann fragt er sich was los ist und was Illyria eigentlich gesagt hat. Die beendet ihren Satz: ‚…zu verstehen. Sogar für dich.’
Illyria steht noch immer mit dem Messer vor Angel. Spike kommt dazu. Sie hatte ihren Spaß, aber es ist genug. Die Pose, in der Illyria Angel an die Wand genagelt hat, findet Spike ein bisschen zu symbolisch. Illyria hält Angel das Messer an den Hals. Sie sagt Spike, dass sie jederzeit ein anderes pet finden kann; eins, dass sie nicht so offensichtlich zu beobachten versucht, wenn sie badet…. Was? Er wollte doch nur sicher gehen, dass… sie keine Höllenläuse hat… und das gehört auch grade nicht hierher! Illyria soll Angel gehen lassen. Die ritzt Angels Hals und Blut quillt hervor. Wenn er weg ist, können sie endlich vorankommen.

Angel ist immer noch verwirrt von den Zeitsprüngen. Ein Geräusch ist zu hören. Spike und Illyria fragen sich was das ist. Illyria fährt Angel an, was er tut? Angel weiß, dass es das Geräusch von durch die Luft schlagenden, riesigen, ledrigen Flügeln ist. Er hat so das Gefühl, dass sie für das, was gleich passiert, Eintrittskarten verkaufen könnten. Im nächsten Augenblick bricht der Drache durch eine Wand. Illyria stößt Angel das Messer in die Seite und geht dann auf den Drachen zu. Spike will sie zurückhalten, weil sie nicht in der Verfassung ist…. Sie sieht Spike nur über die Schulter an. Der ist schon still und befreit derweil Angel.
Illyria steht vor dem Drachen und versucht es mit einem Baseballspruch. Findet der Drache nicht beeindruckend. Er spuckt Feuer direkt auf Illyria. Die qualmt zwar, ist aber dank ihres Körperpanzers unverletzt. Illyria liegt auf den Knien, sieht zu dem Drachen und auf und will mehr. Sie springt ab und hängt sich an das Ohr des Drachen, während Spike Angel nach draußen bringt.

Angel wusste die ganze Zeit, wo Spike war, nicht? Ja, er wäre ja schon früher vorbei gekommen, aber… Wer weiß es noch, unterbricht Spike ihn. Im Garten bietet sofort eines der Mädchen an sich um Angels Wunden zu kümmern. Wenn sie’s tut, ist sie raus aus den Top-12, warnt Spike sie. Dann verlangt er eine Antwort von Angel. Der Feuer speiende Drache, an dem Illyria hängt, bricht durch das Dach. Alle sehen nach oben. Tja, beantworte Angel die Frage, jetzt weiß es vermutlich jeder in einem Umkreis von 12 Blocks.
Der Drache schlingt die Zunge um Illyria und zieht sie in sein Maul, dann beißt er zu.
Spike regt sich auf: da haben sie ne gute Sache am laufen, und kaum taucht Angel auf, wird alles verpfuscht. Eine von Spikes Frauen, namens Spider, würde Angel mit seiner eigenen Axt töten, bietet sie an und findet das ziemlich ironisch. Findet Spike nicht.
Der Drache spuckt Illyria aus. Die landet mitten in einer Blutfontäne, die Spike im Garten installiert hatte, und zerstört diese. Ganz großartig, kommentiert Spike. Also, wenn ‚Fred Sonja’ fertig ist, dann soll Angel mit ihr bereden, was er wollte, und dann verschwinden.
Illyria, tropfnass von der kaputten Blutfontäne, hätte von dem aufdringlichen Vampir gern ein bisschen Hilfe. Spike ruft ihr zu, dass er grade ein bisschen beschäftigt ist – damit, mit Angel zu streiten. Der stellt klar, dass er nicht gehen wird, bevor Spike ihm nicht sagt, was er weiß über… Angel kapiert’s einfach nicht! Er hat doch keine Ahnung was er tut! Sieht Spike denn nicht, dass Illyria sich seltsam aufführt? Sie zeigt Gefühle – offenbar, aber nicht sehr überraschend, hat Spike einen furchtbaren Einfluss auf sie!

Spike und Illyria hatten nichts damit zu tun, meint Connor als er zu ihnen kommt. Sie bringen keine Unschuldigen in Gefahr. Das weiß er nicht, glaubt Angel. Doch, tut er. Spike ist auf ihrer Seite – genauer gesagt auf Connors. Er ist was?! Während Illyria immer noch oder schon wieder mit dem Drachen beschäftigt ist, gehen Angel, Spike, Connor und die Mädchen hinein.
Hätte Angel ihm gesagt, dass er zu Spike will, dann hätte er es ihm sagen können. Er zeigt Angel im Keller des Anwesens ein Lager, mit lauter geretteten Menschen. Die Hälfte der Leute im Hyperion kommt von Spike, erklärt Connor. Das Problem ist, dass Spike in letzter Zeit so viele gerettet hat, dass der Platz bei Connor nicht mehr ausreicht, deswegen lässt Spike sie hier wohnen, bis Connor größere Verstecke aufgetrieben hat. Also ist dieses ganze ‚untoter Hugh-Hefner-Verschnitt’ nur eine Show, fragt Angel. Geben bis es weh tut, das ist sein Motto, meint Spike und fragt dann Angel gehässig, ob es wehtut. Bei Tage trainiert er die Ladies, bei Nacht… nun ja. Er arbeitet mit Connor, stellt Angel einfach fest, dann geht er raus. Er sagt seinem Drachen, dass der aufhören soll zu spielen, denn sie gehen. Illyria ist aber noch nicht zufrieden. Dann willkommen im Club, meint Angel und hält sich die blutende Wunde in der Seite.
Connor will fragen, ob er… Angel meint, ihm geht’s gut und fragt dann Connor, ob er ihn mitnehmen soll. Der ist hergefahren – der Drache wollte zwar, dass er mit ihm fliegt, aber das war ihm dann doch zu unheimlich. Connor plappert, warum Angel nicht… es wäre cool, wenn er… es ist nur…
Angel fährt nachhause und fasst für sich noch mal die Fakten zusammen: er hat den Sohn eines Lords getötet, hat Connor in Gefahr gebracht und währenddessen spielt Spike Champion und bester Kumpel. Nur, was hatte er erwartet? Er war monatelang außer Gefecht und wenigstens tötet Spike niemanden… doch es wäre viel einfacher, wenn Spike Leute umbringen würde.

Wolfram&Hart-Gebäude:
Wes stöbert durch ein paar Bücher. Angel kommt rein. Wes erzählt ihm, dass die Lords sich versammeln um zu diskutieren, was mit Burges Sohn passiert ist. Angel erzählt seinerseits, dass, wer immer den Lord in Westwood getötet hat, es auf Spike abwälzen wollte, denn sie haben sich unterhalten. Mit Messern, fragt Wes. Das war nicht Spike, bei ihm ist… Angel überlegt es sich anderes, denn es ist nicht nötig, dass Wes sich genauso fühlt wie er jetzt. Also redet Angel einfach von einer leicht bekleideten Schutzgruppe, die Spike ausbildet. Irgendwer wollte, dass Angel dorthin geht und sein oder ihr oder dessen Spiel mitspielt. Was sollen sie also tun, fragt Wesley. Das Spiel ändern, meint Angel grimmig.

Versammlung der Lords:
Sieben der Lords von Los Angeles haben sich versammelt. Jemand bemerkt, dass der Lord von Silverlake schon wieder abgelehnt hat, an der Versammlung teilzunehmen – dafür sollten sie ihn bestrafen (was bei den Lords auf töten hinausläuft). Auch der Lord von Beverly Hills ist nicht anwesend – wofür sie sie erledigen sollten; außerdem hat sie Kr’ph getötet meint der Lord von Compton. Das wissen sie nicht, antwortet der Lord (weibliche Entsprechung = Lady?) von Burbank. Sie wissen auch nicht, ob sie sie alle besiegen könnten. Burge (der Lord von Downtown L.A., ihr erinnert euch?) interessiert das alles nicht. Angel hat seinen Sohn getötet und er ist nicht hergekommen um darüber zu diskutieren, ob sie ihn töten sollen, denn das werden sie. Er will nur diskutieren auf welche schreckliche Weise. Der Lord von Weho (Westhollywood) gibt zu bedenken, dass Burge von Wolfram&Hart gewarnt wurde, genau das nicht zu tun. Was Burge wieder auf die Palme bringt, denn er soll nicht seine Gedanken lesen! Tut er gar nicht. Nur haben Wolfram&Hart auch ihn gewarnt, als er das direkt nach dem Untergang in Erwägung gezogen hat. Burge brüllt, dass ihm Wolfram&Hart völlig egal sind, er will nur Angel!

Okay, meint der, als er mit Wesley reinspaziert kommt. Dann mal los. Er kann nicht hier sein, wundert sich einer der Lords. Trotzdem ist er es, so spielt eben das Leben. Angel meint, dass sein freundlicher Wolfram&Hart-Nachbar-und-Repräsentant ihnen was zu sagen hat. Hat er das, flüstert Wes. Er wollte doch kleine Schritte, flüstert Angel zurück. Laut meint Wes dann zu den Lords, sie sollen mit Angel tun, was ihnen beliebt.
Angel beugt sich vor zu Burge und meint er soll ruhig mit seiner Rache anfangen und sein Schlimmstes tun, aber wenn er ihn besiegt wie seinen Sohn, dann ist er, Angel, der neue Lord von Downtown L.A. Er will die Kontrolle über sein Revier? Über tausende Menschensklaven? Über das Revier, Punkt, stellt Angel klar. Für die Menschen hat er andere Pläne – weniger versklaverische. Also, wollen sie das gleich hier erledigen oder sollen sie rausgehen, fragt Angel. Draußen ist besser, denkt er, weil hier drin ein Zauber die Magie bindet – damit diese Schwachköpfe sich nicht gegenseitig umbringen.
Nicht hier und nicht heute – Burge will einen Champion benennen, der an seiner Statt um die Vorherrschaft in Downtown L.A. kämpfen soll. Klingt gut, Burge ist seine Zeit ohnehin nicht wert, sagt Angel dazu. Er erklärt, dass er alle Lords hier herausfordern will – um ganz Los Angeles. Wie kann er es wagen… fängt die Burbank-Lady an. Angel redet einfach weiter: in Kürze, genau hier, denn er hatte einen langen Tag. Der Lord von Santa Monica kann es nicht fassen: ein Vampir will die Kontrolle über alles? Interessiert Burge nicht. Wenn all ihre Champions gegen Angel allein antreten wird es eh ein Gemetzel.
Das wird es, das weiß er doch, oder, fragt Wes Angel. Sie werden sich was einfallen lassen. Immerhin sind sie die Meister in lastminute-Rettungsaktionen – bis auf dieses eine Mal, als er alle zur Hölle geschickt hat, gibt Angel zurück. Die beiden gehen. Zwei Tage, ruft ihnen der Lord von Weho, noch nach – damit sie ihre besten Leute auswählen können und er Frieden mit wem auch immer machen kann. Nett, findet Angel – dann sollen ihre Leute mal seine Geister-Leute anrufen und Zeit und Ort ausmachen.
War das eine voreilige Entscheidung, fragt er sich und muss das bejahen. Und das hat er nicht gemacht, weil Spike und Connor jetzt die besten Freunde sind - wirklich nicht, denkt Angel sich. Zwei Tage – um einen Plan zu entwickeln, wie er ein halbes Dutzend der brutalsten Höllenlakaien erledigen kann. Zwei Tage – um von seinen normalsterblichen Wunden zu heilen. Angel presst die Hand auf die blutende Wunde in seiner Seite und stützt sich an der Wand ab.
Noch ein Fakt über die Hölle: sie beeinflusst nicht die Heilungskräfte von Vampiren, sie heilen noch immer schnell. Nur… das würde sehr viel mehr für ihn bedeuten, wenn er noch ein Vampir wäre…

 

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